Rosalikro (2023)

Bau von 3 Klassenräumen inkl. Möbel, Toiletten, Brunnen

Standort:

Rosalikro (Elfenbeinküste/Afrika)

Projektpartner vor Ort: abed e.V.

Land, Region

Die Elfenbeinküste ist ein westafrikanisches Land und ein Mitglied der Afrikanischen Union. Auf einer Fläche von 322.462 km2 grenzt es im Norden an Mali und Burkina Faso, im Westen an Liberia und Guinea, im Osten an Ghana und im Süden an den Atlantik. Die Bevölkerung wird im Jahr 2014 auf 22.671.331 Einwohner geschätzt.

Rosalikro, in dem sich die zu bauende Grundschule befindet, wurde 1956 gegründet und ist ein Dorf in Morokro. Rosalikro liegt 30 km von Morokro entfernt. Morokro ist eine Unterpräfektur des Departements Tiassalé.

Nach den Zeugenaussagen der Ältesten der Stadt wird Tiassalé "Tchassa" genannt, ein Name, der einem der Nebenflüsse des Bandama-Flusses zugeschrieben wird, der das kleine von den Eingeborenen bewohnte Dorf "Asrin" (M'battra) durchquert. Dank der Entwicklung des Kochsalzhandels wurde Tiassalé später zu einem wichtigen Knotenpunkt für den kommerziellen und kulturellen Austausch. Das Dorf wird sich später als eine Zone menschlicher Konvergenz offenbaren, die sich aus den Eingeborenen zusammensetzt: den Elomoins, den Agnis, den Souamlin, den Baoulé und den Abidji-Agnis. Tiassalé wird endlich eine kosmopolitische Stadt mit der Ankunft einer starken Gemeinschaft von Nicht-Eingeborenen: Gouro, Wê, Bété, Malinké und Allogenes: Malier, Burkinabé, Nigerianer, Nigerianer, Beniner, Togolesen usw. gepriesen als eine der ersten historischen Städte an der Elfenbeinküste nach Grand-Bassam, Bingerville, Abidjan und Dabou.

Das Klima, im Allgemeinen heiß und feucht, bildet einen Übergang zwischen Äquator und Tropen. Äquatorial entlang der Küste ist es im äußersten Norden halbtrocken. Die Temperaturen liegen im Durchschnitt bei 28 ° C. Zwei Hauptklimazonen existieren nebeneinander: das Äquatorialklima und das tropische Savannenklima, welche selbst mehr oder weniger trocken sind. Die kurze Trockenzeit umfasst die Monate August und September. Es gibt 2 Regenzeiten, die große und die kleine Regenzeit. Diese dauern von Mai bis Juli und von Oktober bis November.

Das Land besteht hauptsächlich aus Hochebenen und Ebenen. Der Westen des Landes, eine Bergregion, hat jedoch einige Erhebungen über tausend Meter (der Berg Nimba steigt auf 1.752 m).

Allgemeiner Hintergrund

Das Land war 1843 zunächst ein französisches Protektorat und wurde 1893 eine französische Kolonie. Am 7. August 1960 erlangte es unter der Führung von Félix Houphouët-Boigny, dem ersten Präsidenten der Republik, seine Unabhängigkeit.

Die Amtssprache ist Französisch, die ungefähr 70% der Bevölkerung des Landes verstehen und sprechen.

Die Wirtschaft, die sich hauptsächlich auf die Kaffee- und Kakaoproduktion konzentriert, verzeichnete in den ersten zwei Jahrzehnten ein außergewöhnliches Wachstum und machte die Elfenbeinküste zu einem Flaggschiff in der westafrikanischen Subregion.

Nach den Jahren des wirtschaftlichen Aufschwungs hat die Elfenbeinküste in jüngster Zeit ein Jahrzehnt militärpolitischer Krisen erlebt, die sich nicht nur auf ihre Wirtschaft, sondern auch auf ihre grundlegende Infrastruktur ausgewirkt haben. Besonders betroffen dadurch ist auch das Bildungssystem, die Schulen und auch die Hochschulen.

Im Dorf Rosalikro, wo unser Bauprojekt stattfinden wird, bemerkt man diesen Mangel besonders. Das Gebiet leidet unter Wassermangel, außerdem ist das Dorf schlecht angegliedert.


Hintergrund zum Projekt und aktuelle Herausforderungen

Die Bevölkerung von Rosalikro wird auf etwa 1200 Einwohner geschätzt. Die erste Grundschule, von Rosalikro wurde 2010 von den Dorfbewohnern initiiert, damit ihre Kinder nicht mehr die Wege von 6 bzw. 9 Kilometern zu den nächsten Schulen gehen mussten.

Die Klassenzimmer sind aus Bambus gebaut und die Dächer mit Stroh und Palmblättern gedeckt, die während der Trockenzeit schnell Feuer fangen können. Die Provisorien sind weder adäquat noch kinderfreundlich. Bei Regen kann auch kein Unterricht stattfinden.

Ein anderes Problem ist, dass Rosalikro nicht an Trinkwasser angeschlossen ist. Die Bewohner beziehen ihr Wasser alle aus dem N'Zi-Fluss, der die natürliche Grenze des Dorfes zu Toumodi bildet.


Ein Brunnenbau ist von Nöten, nicht nur damit die Schule mit Wasser versorgt ist, sondern auch um die Lebensbedingungen der Dorfbevölkerung in Rosalikro nachhaltig zu verändern. Die gesundheitlichen Perspektiven sowie die hygienischen Lebensbedingungen werden sich maßgeblich verbessern.

Projektmaßnahmen / Projektbeschreibung

Die Projektmaßnahmen umfassen folgende Arbeiten;
• Bau eines Gebäudes mit drei Klassenräumen
• Bau von Toiletten
• Errichten eines Brunnens

Das Gebäude sowie die Toiletten werden aus Beton und Ziegelsteinen gebaut, also ein gefestigter klimaunabhängiger Bau. Ein barrierefreier Zugang wird durch die ebenerdige Bauweise, Rampen und breite Türen gewährleistet. Metalltüren und Lamellenfenster werden eingebaut und das Dach mit Wellblech gedeckt. Alle Materialien sind lokal verfügbar.

Fördervolumen: 53.240,00 EUR

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