Pone Laung (2018)

Bau eines Grundschulgebäudes mit drei Klassenzimmern

Standort:

Pone Laung (Myanmar/Asien)

Projektpartner vor Ort: Child's Dream

Hintergrund

Die Primarschule Pone Laung befindet sich im gleichnamigen Dorf im Taunggyi Distrikt. Diese Gemeinde liegt im Shan Staat, ein Gebiet im Westen Myanmars. Die 300 Einwohner aus ca. 50 Familien gehören zum größten Teil der Pa-Oh Ethnie an, und arbeiten als Reis- und Maisbauern.

Seit 1989 verfügt das Dorf über eine eigene kleine Primarschule (89 m²), die 65 Schülern (4 bis 10 Jahre alt) eine Grundausbildung der Stufe 1 bis 4 ermöglicht. Das damals gebaute Gebäude enthält einen großen Raum mit einem hohen Holzpfosten, Betonwänden und dürftigen Unterteilungen für die einzelnen Klassenzimmer. Ein Lehrerzimmer befindet sich ebenfalls in diesem kleinen Gebäude. Da alle Klassen im selben Raum unterrichtet werden, ist der Lärmpegel erheblich und stört die Kinder beim Lernen und erschwert den Lehrpersonen das Unterrichten.

Für 65 Schüler/innen ist das Gebäude viel zu klein geworden.

Projektbeschreibung:

Um die Situation der überfüllten Klassenzimmer zu verbessern, soll ein Holzbau mit 3 vollständig ausgestatteten Klassenzimmern gebaut werden. Die Gemeinde soll in den Bau mit einbezogen werden. Diese Projekteinbindung ist wichtig, da es die Gemeinde bestärkt, mit Stolz die Verantwortung für das Gebäude zu übernehmen. Die Gemeinde beteiligt sich, indem sie Hilfsarbeiter aus dem Dorf und Bambus für das Baugerüst zur Verfügung stellen.

Bei kleinen Schulen wird in Myanmar meist aus Holz gebaut. Die Struktur ist trotzdem sehr dauerhaft und stabil. Da diese kleinen Schulen sehr abgelegen sind, sind sie mit einem LKW nicht erreichbar. Betonbauten wären daher sehr viel teurer. Und die Gemeinde wünschte sich auch einen Holzbau, da er erstens besser in das Dorfbild passt und sie im Unterhalt und der Reparatur solcher Strukturen besser ausgebildet sind.

Es wird ein Bauunternehmer unter Vertrag genommen, der für jegliche Materialbeschaffung, Erstellung, Transport, Innenausstattung sowie die Bauaufsicht zuständig ist. Die burmesische Regierung wird die Lehrerausbildung sowie die Lehrerbesoldung übernehmen. Die Bauarbeiten sollten von Anfang Januar bis Ende Mai 2018 dauern. Hier handelt es sich um ein risikoarmes Projekt mit gutem, ganzjährlichen Zugang zum Dorf auch für ausländische Gäste.

Dieses Projekt ermöglicht ein besseres Lehr- und Lernumfeld, indem die Schüler/innen mehr Platz haben und weniger Lärm anderer Klassen ausgesetzt sind. Es soll zudem auch die Motivation der Lehrpersonen stärken und zu besserer Lehrqualität führen.

Das Gebäude ist zudem groß genug, um dem erwarteten Zuwachs an Schüler/innen ebenfalls gerecht zu werden. Durch ein größeres Gebäude wird auch der Situation Rechnung getragen, dass in Zukunft die Stufen 5 und 6 unterrichtet werden können. Die nächste Sekundarschule ist 2.3 Kilometer entfernt und eine Mittelschule gibt es in einer Distanz von 7.3 Kilometern. Das neue Gebäude stellt sicher, dass die Ausbildung nach der Primarschule weitergeführt werden kann.

Fördervolumen: 15.000 Euro

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