Yiuma Mavui (2015)

4 neue Klassenzimmer sowie Latrinen und Zisterne

Standort:

Yiuma Mavui (Kenia/Afrika)

Projektpartner vor Ort: Welthungerhilfe

Die Yiuma Mavui Primary School liegt in Kiboko in Makueni County, ca. 150 km südöstlich von Nairobi. Sie ist eine eingetragene “public mixed day school” mit einer angeschlossenen Vorschule.

Die Schule wurde erst im September 2012 in Betrieb genommen. Die letzten zehn Jahre wurde dort nur die Vorschule betrieben. Derzeit werden an der Grundschule 64 Schüler (33 Mädchen und 31 Jungen) von fünf Lehrern unterrichtet. Zwei Lehrer werden vom Staat finanziert und drei von der PTA (Parents Teachers Association). Das Verhältnis der Anzahl staatlicher Lehrer zu der Anzahl der Schüler ist an kenianischen Schulen meist generell zu gering, so dass es schon fast üblich ist, dass die Eltern das Gehalt zusätzlicher Lehrer finanzieren. Dies stellt eine große Belastung für die Eltern dar, die selbst sehr wenig Geld zum Leben haben.

Die Schule benötigt dringend Unterstützung, da die aktuelle Situation mangelhaft ist. Das geltende kenianische Schulsystem, das in der Schule umgesetzt werden soll, kann derzeit nicht realisiert werden, weil dort nur Klassenräume für die erste bis vierte Klasse zur Verfügung stehen. Laut Schulsystem sollten die Schüler aber bis zur achten Klasse unterrichtet werden können.

Dies führt dazu, dass ca. 120 Schüler ab der fünften Klasse jeden Tag zu einer acht Kilometer entfernten Schule zu Fuß laufen müssen. Dieser Umstand ist gefährlich, weil sie in der Dunkelheit laufen müssen. Die Gefahr lauert nicht nur in wilden Tieren, sondern die Eltern haben auch Angst, dass die Mädchen auf dem Schulweg vergewaltigt werden können. Außerdem hindert der lange Weg die Kinder auch am Lernerfolg, weil sie schon müde zum Unterricht erscheinen.

Die Gebäude der Vorschule und der Schulküche sind nur aus Holz und Lehm zusammengebaut und in sehr schlechtem Zustand.

Die Schulgebäude in Kenia werden größtenteils von den Eltern selbst gebaut. Makueni County zählt allerdings zu den ariden und semiariden Ökozonen, was bedeutet, dass dort während der Anbausaison kaum oder gar kein Regen fällt. Daraus resultierend können es sich die Eltern in dieser Region auch nicht erlauben, tagsüber eine Schule zu bauen, weil sie dafür sorgen müssen, dass die Familie keinen Hunger leiden muss.

Die Schule in Yiuma Mavui hat bereits drei gemauerte Klassenräume, die aber für die Schülerzahl nicht ausreichend sind, wenn die Schüler ab der fünften Klasse auch hier unterrichtet werden sollen. Die hygienischen Bedingungen sind unzureichend.

Es bedarf weiterer vier Klassenräume, eines kleinen Büros für die Lehrer, einer Schulküche, Toilettenanlagen, eines Wassertanks sowie eines Zauns. Die Klassenräume müssen mit Tischen und Stühlen sowie Lehrmaterialien ausgestattet werden.

Diese Maßnahmen werden die momentane Situation der Kinder immens verbessern: Die Schüler ab der fünften Klasse müssen nicht mehr einen Schulweg von 16 Kilometern pro Tag zurücklegen. Die Toilettenanlage führt zu besseren hygienischen Bedingungen und Mädchen und Jungen können getrennte Toiletten benutzen. Die Umzäunung des Geländes trägt zur Sicherheit der Kinder bei. Und der Wassertank sorgt für sauberes und somit sicheres Trinkwasser.

Förderumfang: 50.000 Euro

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