Ovo Village (2014)

Bau einer neuen Schule mit 6 Klassenräumen und Sanitäranlagen

Standort:

Ovo Village (Kenia/Afrika)

Projektpartner vor Ort: Welthungerhilfe

Das Projekt liegt in der kenianischen Coast Province, Tana River County, Galole Division, Milalulu Location, Laini Sub-location, Ovo Village. Distanz zur nächst gelegenen Stadt: 18km nach Hola Town.

Das Schulzentrum in Ovo Village wurde in 2000 zuerst als Zentrum für die Vorschulerziehung der Region etabliert. Nach Beendigung der Vorschule war geplant, dass die Kinder in die nächste Grundschule wechseln. Dort wird die erste bis achte Klasse angeboten. Die nächstgelegene Schule in Laini ist jedoch drei Kilometer entfernt. Für die jüngsten Kinder ist dieser Weg nicht machbar. Auch kam es durch die vielen neuen Schüler in der Grundschule von Laini zu überfüllten Klassen. Die Klassenräume, Sanitäranlagen waren nicht auf nun 800 Schüler vorbereitet.

In 2011 hat das Schulmanagement und das Erziehungsministerium die Vorschule von Ovo zur Grundschule ernannt. Die Eltern der Kinder, die froh waren, dass die Kinder nicht mehr weit gehen mussten, haben provisorische Klassenzimmer gebaut, die nun allerdings Ruinen sind. Es gibt keine Schulmöbel und keine Sanitäranlagen. Insgesamt sind aktuell 202 SchülerInnen und vier Lehrerinnen an der Schule.

Der Zustand der Schulgebäude ist auf den Fotos erkennbar:

  • Es gibt nur Lehmwände, Blechdächer, keine festen Fußböden (gestampfter Lehm)
  • Drei nur temporär nutzbare Toiletten, mit kaputten Wänden, keine Türen oder Sichtschutz. Sie werden von den Schülern und den Lehreinnen gemeinsam genutzt.
  • Keine Schulbänke, die Kinder sitzen am Boden
  • Es gibt nur ein notdürftiges Lehrerzimmer
  • Die Schulküche für das Schulspeisungsprogramm ist nur sehr provisorisch gebaut

Ziel des Projektes ist es, ein lernfreundliches Umfeld für die Schulkinder zu schaffen. Es sollen 6 Klassenzimmer gebaut sowie Sanitäranlagen und Wassertanks eingerichtet werden. Die Kosten des Projektes betragen 108.000 Euro. Vor dem Baubeginn der Schule wird mit dem Ministerium für Bildung eine Vereinbarung / Memorandum of Understanding mit den Eltern unterzeichnet. Darin wird der Beitrag der Gemeinde über die Bereitstellung der lokalen Baumaterialien, der Arbeits-, Betriebs-und Wartungskosten festgelegt. Durch die Beteiligung der Eltern wird ein Gefühl der Eigenverantwortung und damit die Nachhaltigkeit gefördert. Lokale Handwerker/Techniker werden aus der Gemeinde der Eltern angeworben. Sie werden mit „training on the job“ zu Fachleuten ausgebildet. Damit wird die Wartung und der Unterhalt der Schule verbessert. Regelmäßige Besuche werden durchgeführt, um zu prüfen, ob die Gemeinschaft das Schulgebäude instand hält.

Förderumfang: 108.000 Euro

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