Omangete III (2021)

Bau von drei Klassenräumen

Standort:

Omangete III (Namibia/Afrika)

Projektpartner vor Ort: Kaokoland e.V.

Hintergrund:

Das Projekt befindet sich am Dorf Omangete in der Kunene-Region. Hier ist eines der letzten frei und traditionell lebenden Völker angesiedelt, die Ovahimba, zu den Herero gehörend. Die Entfernung von Windhoek beträgt ca. 900 km.

Bei den Ovahimba besteht zunehmend der Wunsch, ihre Kinder zur Schule zu schicken und auch die Kinder selbst möchten gerne zur Schule gehen. Ebenso legt die Regierung Wert darauf, die Ovahimba als archaisch lebende Gemeinschaft in die Sozialgemeinschaft einzugliedern, zu fördern und zu bilden.

Das Gebiet, in der die Schule liegt, ist semiarid und gehört noch zur Mopane-Savanne. Im Umkreis befinden sich viele Himba-Siedlungen (Kraals), was auch aus der Verfügbarkeit von Wasser resultiert.

Die Kinder haben Schulwege von bis zu 20 Kilometern, so dass sie an der Schule schlafen müssen. Es wäre zu weit, den Weg jeden Tag zu laufen.

FLY & HELP hat an dieser Schule bisher drei Klassenräume und eine Küche/Speisesaal sowie ein Hostel gebaut. Vorher schliefen die Kinder auf dem nackten Erdboden, zugedeckt mit Lumpen, d.h. im Sommer sämtlichen Gefahren ausgesetzt, wie Schlangen, Skorpionen und Ungeziefer, im Winter bei Temperaturen zwischen +5 Grad und Minusgraden oder bei Regen.

Als wir mit dem Bau begonnen haben, waren 165 Schüler an der Schule in Omangete. Jetzt drei Jahre später sind es bereits 375 Kinder.

Es fehlen daher dringend noch Klassenräume, da sich momentan 125 Kinder einen Klassenraum teilen müssen.

Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung ist abzusehen, dass sich die Schüleranzahl in Omangete in den kommenden Jahren noch weiter erhöhen wird.

Die namibische Regierung ist derzeit finanziell nicht in der Lage, Schulneubauten durchzuführen. Erschwerend kommt hinzu, dass sich dieses Projekt in einer der unterentwickeltsten Regionen Namibias befindet, wo hauptsächlich die bis vor kurzem noch nomadisierenden Ovahimba ansässig sind.

Hervorzuheben ist auch, dass die Kinder an dieser Schule ihre traditionelle Kleidung tragen dürfen und dafür nicht gemobbt werden wie in anderen Schulen. Sie lernen auch ihre traditionellen Tänze und Lieder.

Projektmaßnahmen

Bau von drei Klassenräumen.

Fördervolumen: 60.000 Euro

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Bau von zwei Klassenräumen und Küche/Speisesaal

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