Mpingamabuye (2017)

Bau und Ausstattung von drei Klassenräumen und zwei Zisternen

Standort:

Mpingamabuye (Ruanda/Afrika)

Projektpartner vor Ort: Koordinationsbüro Partnerschaft Rheinland-Pfalz / Ruanda

Hintergrund:

Die Ecole Primaire Mpingamabuye liegt in der Westprovinz Ruandas, im Distrikt Rustiro, der an den Kivu-See grenzt. Von der Hauptstadt Kigali führt die Fahrt etwa zwei Stunden auf der geteerten Hauptstraße Richtung Kibuye. Danach fährt man ca. 1,5 Stunden weiter auf Seitenstraßen in die bergige Region Rutsiros. Die 46km Piste sind teilweise sehr schlecht befahrbar.

Die kleine Grundschule wurde bereits 1936 durch die katholische Kirche gegründet. 1963 wurde sie vom ruandischen Bildungsministerium anerkannt. Derzeit besuchen 634 Schülerinnen und Schüler (328 Mädchen und 306 Jungen) die Schule. Von den SchülerInnen sind 65 Waisen und 117 stammen aus sehr armen Verhältnissen. Der Unterricht wird von 13 Lehrkräften geleitet.

Die EP Mpingamabuye hat eine Schulpartnerschaft über die Partnerschaft Rheinland-Pfalz/Ruanda mit der Realschule Plus Langenlonsheim S123. Sie liegt im Partnergebiet der Verbandsgemeinde Rengsdorf.

Problemstellung:

Die Ecole Primaire Mpingamabuye verfügt über 10 Klassenräume. Der Bau von vier Klassen wurde in 2014 durch den Distrikt Rutsiro finanziert. Der Neubau stellt die einzigen Klassenräume dar, die den aktuellen Baustandards für „Child-Friendly-Schools“ entsprechen. Zwei Klassenräume sind übergangsweise in einer nahe gelegenen Kapelle eingerichtet. Die restlichen vier Unterrichtsräume sind teils in Lehmbauweise, teils mit gebrannten Ziegeln errichtet und bieten keine angemessene Lernumgebung. Die Bausubstanz der Gebäude ist in sehr schlechtem Zustand und durch neue Klassenräume zu ersetzen. Bodenbeläge sind nicht vorhanden, die einfachen Wellblechdächer werden von einer Holzkonstruktion getragen und sind zum Teil undicht. Die Fenster sind klein und können nur über Holzläden geöffnet oder geschlossen werden, die kein Licht einlassen.

Die hygienische Situation ist mangelhaft. Es gibt insgesamt 10 Latrinenkabinen, von denen eine den Lehrkräften reserviert ist. Die Schule hat keine Zisterne, die Regenwasser auffangen und als Brauchwasser nutzbar machen kann.

Lösungsvorschlag:

Neubau und Ausstattung von drei Klassen und Installation von zwei Regenwasser-Zisternen à 10m³ mit Wasserentnahmestellen, um die Grundversorgung der Schule mit Brauchwasser zu verbessern. Zusätzlich wird dadurch verhindert, dass Regenwasser unkontrolliert von den Dachflächen abfließt, was Schäden an umliegenden Alt- und Neubauten verursachen kann.

Um den Neubau zu ermöglichen, beteiligt sich die Schule an dem Projekt mit den nötigen Terrassierungsmaßnahmen, um das Baugelände vorzubereiten.

Fördervolumen: 38.600 Euro

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Bau und Ausstattung von vier Klassenzimmern und einer Zisterne

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Bau und Ausstattung von drei Klassenräumen und einer Zisterne

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