Yadé-Sodé II (2020)

Sanierung und Fertigstellung eines Gebäudes mit drei Klassenräumen

Standort:

Yadé-Sodé II (Togo/Afrika)

Projektpartner vor Ort: Aktion PiT-Togohilfe e.V.

Hintergrung: 

Das Dorf Sodé bei Yadé liegt im Norden von Togo. Das Dorf liegt in der Region Kara im Landkreis Kozah im Kanton Yadé.

Sodé wurde im Jahr 1914 gegründet, liegt 7 km von der Stadt Kara entfernt und ist über die Nationalstraße N1 und über eine unbefestigte Piste erreichbar.

Die 3.455 Einwohner werden vom Dorfchef Telou Agouzou vertreten. Es gab bis Anfang 2019  keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und keine Latrinen im Dorf. Diese hat FLY & HELP erst ermöglicht.

Es gibt keine Handelsgeschäfte. Die Menschen leben ausschließlich von der Landwirtschaft und bauen hauptsächlich Mais, Soja und Hirse an. Es gibt keine Wertschöpfung vor Ort - es wird lediglich für den Eigenbedarf Käse und lokales Bier hergestellt.

Am 15. September 1997 wurde in Sodé die erste Grundschule gegründet. Die Gebäude waren schlecht gebaut und in 2018 schon so marode, dass sie akut einsturzgefährdet waren und eine Gefahr für die Kinder darstellten.

Im ersten Schritt hat FLY & HELP von Januar bis August 2019 hier den Neubau eines dreiklassigen Schulgebäudes mit Direktorat und Lagerraum sowie Latrinen und Brunnen finanziert.

Nun im zweiten Schritt geht es um die Sanierung eines Gebäudes, das sich ebenfalls auf diesem Terrain des Schulzentrums befindet. Es wird derzeit nicht genutzt, weil es zu allen Seiten offen ist und die Schüler dort Regen, Wind und Staub ausgesetzt sind.

Dieses Gebäude soll als „Grundschule +1“ genutzt werden. Die Kinder, die den Grundschulabschluss schaffen und in eine weiterführende Schule (Collège) gehen können, müssen dazu die sehr stark befahrene Hauptstraße N1 überqueren und ziemlich weit bis zu dieser Schule laufen. Es sind dabei schon sehr viele Unfälle passiert bis hin zu Todesfällen bei den Kindern, vor allem bei den kleinen, die noch unerfahren aus der Grundschule kommen, weil sie beim Überqueren dieser Straße angefahren oder gar überfahren worden sind.

Daher soll die erste Jahrgangsstufe der weiterführenden Schule noch im Bereich der Grundschule angeboten werden, als „Grundschule+1“. Die Genehmigung der Schulbehörden liegt dafür bereits vor. Dabei soll auch die Verkehrserziehung in den Unterricht integriert werden, damit die Kinder anschließend fit sind, die Straße mit sehr viel Vorsicht zu überqueren, um dann die normale Sekundarschule besuchen zu können.

Dann sollen bis zu drei Klassen in der Grundschule +1, als Übergangsklassen mit dem Stoff der ersten Jahrgangsstufe der Sekundarschule geführt und die Kinder auf den weiten und gefährlichen Weg in die richtige Sekundarschule vorbereitet werden, ohne dass sie ein Schuljahr verlieren.

Projektmaßnahmen:

Die Seitenwände des dreiräumigen Gebäudes müssen hochgezogen und mit Klaustras (durchbrochene, lichtdurchlässige Ziegelsteine zur Belüftung) ausgefüllt werden, neuer Boden und neuer Anstrich sind ebenfalls nötig. Und es werden neue Schulmöbel benötigt.

Fördervolumen: 14.000 Euro

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