Visigia (2018)

Bau einer Vor- und Grundschule

Standort:

Visigia (Tansania/Afrika)

Projektpartner vor Ort: Pfarrer Friedhelm Feigk und LITTLE SISTERS OF ST FRANCIS OF ASISSI

Hintergrund:

Visiga liegt in der Küstenregion von Tansania. Obwohl nur 90 km von Dar es Salaam entfernt, ist die Region eine sehr arme Gegend mit viel verbuschtem Land.

Die Gegend ist von relativ armen Menschen besiedelt. Mädchen in die Schule zu schicken hatte bisher keine Priorität. Ein Grund dafür ist, dass es auf dem langen Schulweg immer wieder zu Übergriffen und Vergewaltigungen gekommen ist. Unser Projektpartner, die Ordensgemeinschaft „LITTLE SISTERS OF ST FRANCIS OF ASISSI”, kümmern sich mit rund 100 Schwestern um die Bildung der Kinder in der Region. In Visigia beschäftigen Sie sich auch mit der Frage einer „Boardingmöglichkeit“.

Das Projekt hat zudem die Absicht, den Kindern eine leichter erreichbare Schulmöglichkeit anzubieten. Der Fußweg zur gegenwärtigen Schule beträgt ca. 2 Stunden. Auch soll weitgehend auf das Schulgeld verzichtet werden, da der Großteil der Bevölkerung nicht in der Lage ist, diese Kosten zu tragen und die Kinder deshalb nicht die Schule besuchen. Die kleinen Schwestern von Franziskus wollen auch den ärmeren Kindern und Mädchen den Schulbesuch ermöglichen.

Projektbeschreibung:

Das Ziel ist es, ein ordentlich gemauertes Schulgebäude in Visiga zu errichten. Zur Finanzierung des Grundstückes haben die Schwestern ein Grundstück in Dar es salaam verkauft. Die Einnahmen sollten auch für den Architekten reichen.

Es ist geplant, in 2017 mit der Rodung und Herrichten des Grundstückes durch die Schwestern zu beginnen. Die Bauzeit der Schule soll ab Januar 2018 beginnen und bis Februar/März2019 abgeschlossen sein.

Nach dem neuen Gesetz müssen Vor- und Grundschulgebäude immer zusammengebaut werden. Die Schule soll zunächst aus vier Klassenräumen bestehen. Jeder Raum bietet damit Platz für 40 Kinder.

Insgesamt werden an der Schule ca. 160 Kinder im Alter zwischen 3/4 Jahren und 11/12 Jahren unterrichtet. Die Religion spielt bei der Aufnahme keine Rolle. Es ist sogar mit einem hohen muslimischen Anteil zu rechnen.

Gestartet werden soll mit 10 -12 Lehrern. Die Schwestern bauen für sie zunächst selbst einfache Unterkünfte durch Spenden aus Tansania.

Zusätzlich werden Sanitäranlagen gebaut, um die hygienische Versorgung sicherzustellen.

Fördervolumen: 67.000 Euro

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