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Urundaiti (2016)

Bau und Ausstattung zwei neuer Klassenräume

Standort:

Urundaiti (Bolivien/Südamerika)

Projektpartner vor Ort: World Vision

Im südöstlichen Tiefland Boliviens arbeitet unser Projektpartner seit 2006 gemeinsam mit den Familien daran, im Rahmen des Regional-Entwicklungsprojekts Arakavi die Lebensbedingungen umfassend und nachhaltig zu verbessern.

Die Bewohner gehören dem indigenen Volk der Guaraní an. In dem abgelegenen Gebiet ist die Armut groß, doch die Projektarbeit, vor allem in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Landwirtschaft macht gute Fortschritte.

Bildung ist ein wichtiger Schritt aus dem Teufelskreis der Armut. Damit die Mädchen und Jungen in Arakavi echte Zukunftschancen erhalten, soll der Unterricht verbessert werden, damit die Kinder z. B. am Ende der Grundschulzeit wirklich Lesen, Schreiben und Rechnen können. Lehrer werden in Unterrichtsmethoden fortgebildet und die Schulen mit Lehr- und Lernmaterialen ausgestattet. Außerdem werden Clubs für die zusätzliche Lese- und Rechenförderung angeboten. Es wurden bereits Schulen gebaut, doch noch immer gibt es nicht in allen Dörfern genügend Klassenräume, so auch in Urundaiti.

Die Schule:

Im Dorf Urundaiti wird seit vier Jahren neben der Grundschule auch die Sekundarstufe (Klasse 7-12) angeboten. Insgesamt besuchen 17 Vorschüler, 70 Grundschulkinder und 85 Sekundarschüler die Schule.

Es fehlt aber noch an entsprechenden Räumlichkeiten, deshalb findet der Unterricht derzeit in einem halboffenen Gebäude statt. Die Erstklässler lernen in einem kleinen Raum, der vorher als Abstellraum für Maschinen genutzt wurde. Die Lernsituation ist nicht optimal für die Kinder und die Lehrer, obwohl alle versuchen, das Beste daraus zu machen.

Fördermaßnahmen:

Das Ziel ist, eine gute Lernumgebung für die Mädchen und Jungen in Urundaiti zu schaffen. Sie sollen genug Platz haben, sich auf den Unterricht konzentrieren und bei jedem Wetter unterrichtet werden können. Der Schulbau ist als Ergänzung der Bildungsmaßnahmen im Rahmen des Regional-Entwicklungsprojekts zu verstehen, denn eine gute Infrastruktur allein stellt noch kein effektives Lernen sicher.

Die Dorfbewohner haben bei der Gemeinde einen Antrag auf den Bau von Klassenräumen gestellt, jedoch ist der Gemeindehaushalt sehr beschränkt. Wir fordern von den Behörden ein, dass sie ihrer Verantwortung gegenüber den Kindern und ihren Familien gerecht werden. Deshalb sollen sie trotz geringem Gemeindebudget einen Beitrag zum Bau von Infrastruktur übernehmen.

Insgesamt werden 4 Klassenräume für die Grund- und Sekundarstufe in Urundaiti gebaut. Die zwei Klassenräume für die Grundschule werden von FLY & HELP finanziert und die zwei Klassenräume für die Sekundarstufe von der Gemeinde.

Außerdem werden die Räume mit Tischen und Stühlen für Schüler und Lehrer, Wandtafeln sowie Bücherregalen ausgestattet.

Fördervolumen: 50.000 Euro

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