Sanzu (2018)

Bau und Ausstattung von zwei Klassenräumen, Toiletten und einer Zisterne

Standort:

Sanzu (Ruanda/Afrika)

Projektpartner vor Ort: Koordinationsbüro Partnerschaft Rheinland-Pfalz / Ruanda

Hintergrund:

Die Ecole Primaire Sanzu liegt im Sektor Gikonko im Distrikt Gisagara. Die Anfahrt von Kigali dauert etwa 2 bis 2 ½ Stunden. Die Schule ist gut erreichbar, die letzten 14 Kilometer der Strecke führen über eine gut befahrbare Piste.

Die Grundschule wurde 1971 durch die Ortsverwaltung Mugusa gegründet und im gleichen Jahr vom ruandischen Bildungsministerium anerkannt. Zurzeit besuchen 1.144 Schülerinnen (579) und Schüler (565) die Ecole Primaire. Der Unterricht wird von 16 Lehrkräften geleitet.

Da der Bedarf an besserer Schul-Infrastruktur an der EP Sanzu sehr groß ist und zusätzlich Schulmöbel fehlen, wird die Schule für zwei kleinere Projektphasen vorgeschlagen, die unabhängig voneinander umgesetzt werden können. Eine erste Baumaßnahme wird voraussichtlich über die Partner der Region Gikonko, die Ruandapartnerschaft Mainz-Finthen e.V., in 2017 gefördert.

Die zweite Bauphase in 2017/2018 wurde bei der Reiner Meutsch Stiftung FLY & HELP zur Förderung beantragt.

Problemstellung:

Die Grundschule in Sanzu besteht aus drei Schulgebäuden. Ein Gebäude mit vier Klassen, das die einzigen angemessenen Unterrichtsräume der Schule stellt, wurde über den Distrikt Gisagara errichtet. Die beiden alten Gebäude aus Lehmziegeln weisen eine sehr marode Bausubstanz auf. Es gibt keine befestigten Böden und der Verputz der Lehmziegelwände ist löchrig. Die Dächer sind kaputt, die Dachdeckung aus Ziegeln ist an vielen Stellen undicht. Bei Regen müssen sich alle Kinder in den vier neueren Klassenräumen unterstellen, was die Fortsetzung des Unterrichts unmöglich macht.

Insgesamt gibt es zu wenige Schulbänke. In einigen Klassen hat man sich damit abgeholfen, Sitzblöcke aus Steinen und Zement zu bauen, da der Boden zu feucht ist, um auf Flechtmatten zu sitzen. Die Kinder schreiben mit den Heften auf den Knien.

Die hygienische Situation ist mangelhaft. Für die über 1.000 SchülerInnen und die Lehrkräfte stehen nur 12 Latrinenkabinen zur Verfügung. Das Latrinengebäude wurde zumindest mit Zementsteinen gebaut und ist in der Bausubstanz noch solide.

Es gibt eine Regenwasserzisterne sowie einen Anschluss an die öffentliche Wasserver-sorgung. Eine Stromversorgung existiert nicht.

Lösungsvorschlag:

Neubau und Ausstattung von einem Block mit zwei Klassenräumen und Bau von einem Latrinenblock mit 10 Kabinen und einer behindertengerechten Sitztoilette. Um anfallendes Regenwasser als Brauchwasser nutzbar zu machen, wird eine Zisterne à 10m³ errichtet. Zusätzlich wird dadurch verhindert das Regenwasser unkontrolliert von den Dachflächen abfließt und Schäden an umliegenden Alt und Neubauten errichtet.

Fördervolumen: 30.179 Euro

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