San Andres (2020)

Bau von fünf Klassenräumen und einem Medienraum

Standort:

San Andres (Kolumbien/Südamerika)

Projektpartner vor Ort: Wir helfen in Afrika e.V

Hintergrund:

In Kenia stellen die Fünf- bis Neunzehnjährigen etwa 48 Prozent der Gesamtbevölkerung dar. Diese Altersgruppe ist in unterschiedlichem, aber beträchtlichem Ausmaß von schlechter Gesundheit, Ernährungsmangel und Sterblichkeit betroffen.

Das Projekt liegt im ländlichen Gebiet. Dort gibt es keinen Tourismus, es gibt Hütten und viele arme Menschen. Die Kinder haben aufgrund der einseitigen Ernährung Hungerbäuche.

Der Ort Mamba liegt ca. 1,5 Autostunden von Ukunda entfernt und ca. 30 km zur Grenze von Tansania.

Der Bau des Schulkomplexes Oasis Academy Mamba wurde im Jahr 2012 von unserem Projektpartner begonnen.

Es wurden seitdem neun Klassenzimmer, ein Speise- und Aufenthaltsraum mit Küche und Latrinen errichtet. Ein Wassertank mit einem Füllvolumen von 200.000 Litern versorgt die Schule ganzjährig mit Trinkwasser.

Unser Projektpartner hat ein laufendes Dauerprojekt – die Bekämpfung der „Jigger“ Krankheit, in das viele Mittel fließen. Bei dieser Krankheit handelt es sich um einen Befall von Sandflöhen, die sich in die Füße der Menschen, überwiegend der Kinder fressen und sich dort vermehren. Unbehandelt stellt der Befall mit Sandflöhen ein großes gesundheitliches Problem dar, da es bei starken Entzündungen zu Blutvergiftungen und dadurch zu Todesfällen kommen kann.

Daher fehlen leider zurzeit die Mittel, um den Schulkomplex in Mamba fertigzustellen. Zwei Klassen werden derzeit in einer provisorischen Hütte aus Wellblech unterrichtet.

Projektmaßnahmen:

Der beantragte Projektumfang beinhaltet die Errichtung eines weiteren Anbaugebäudes mit zwei Klassenräumen und Ausstattung mit Schulmöbeln, sowie die Errichtung eines zusätzlichen Latrinenblocks.

Um den Schulkomplex endgültig zu komplettieren, ist noch ein Lehrergebäude zur Unterrichtsvorbereitung und Lagermöglichkeiten für Lehrmaterial, sowie die Fertigstellung des IT-Gebäudes geplant.

Fördervolumen: 48.500 Euro

vorher

Zurück zur Übersicht

Weitere Projekte aus Kolumbien