Nkima (2016)

Bau und Ausstattung von drei Klassenzimmern und Zisterne

Standort:

Nkima (Ruanda/Afrika)

Projektpartner vor Ort: Koordinationsbüro Partnerschaft Rheinland-Pfalz / Ruanda

Die Ecole Primaire Nkima liegt 15 km hinter Butare in den Hügeln Richtung Kibeho (Distrikt Nyaruguru). Die Bevölkerung der Gegend lebt von den Erträgen ihrer Felder oder einem kleinen Gewerbe, dessen Einkommen meist gerade reicht, um die eigene Familie zu ernähren. Die Schule wurde 1939 gegründet. Träger ist die katholische Kirche.

Derzeit besuchen 364 Schülerinnen und Schüler (181 Mädchen und 183 Jungen) die Grundschule. Die einjährige Klasse der Vorschule hat 35 Kinder aufgenommen. Viele der Kinder sind Waisen oder sie kommen aus sehr armen Verhältnissen. Nach Abschluss der Grundschule können die Kinder auf eine Sekundarschule wechseln, entweder mit Internat oder an die 5 km entfernte Ecole Secondaire Mpungwe. 8 Lehrer leiten den Unterricht an der EP Nkima.

Problemstellung:

In dem ersten Gebäude der Schulgründung ist heute die Vorschulklasse untergebracht. 2002 wurden 3 Klassenräume durch den Distrikt finanziert. Weitere drei Klassen wurden in Eigenarbeit der Eltern als Lehmziegelbauten errichtet. Diese Räume sind mittlerweile in einem sehr schlechten Zustand und auf längere Zeit nicht mehr nutzbar.

Insgesamt hat die Schule 7 Klassenräume und ein Büro für die Direktion. Die meisten der Klassenräume bieten keine angemessene Lernumgebung für die Kinder, die Belichtung ist unzureichend und die Bausubstanz ist zu schlecht, um sie zu renovieren. Es gibt zu wenige Schulbänke, die noch gut nutzbar sind. Die Schule hat keinen Stromanschluss und keinen Zugang zu Frischwasser aus einer Quelle.

Die hygienische Situation ist mangelhaft. Für die gesamte Schülerschaft stehen neun Latrinenkabinen zur Verfügung. Diese sind zumindest teilweise in gutem Zustand. Vor allem fehlt es an einer Grundversorgung mit Brauchwasser. Die EP Nkima verfügt über nur eine Zisterne über die Regenwasser als Brauchwasser nutzbar gemacht werden kann.

Lösungsvorschlag:

Teilweiser Abriss der alten Unterrichtsräume und Neubau und Ausstattung von drei Klassenräumen. Die Abbruch- und Terrassierungsarbeiten werden in Eigenleistung durch die Eltern der Schüler durchgeführt. Um eine Grundversorgung der Schule mit Brauchwasser zu verbessern, wird eine Zisterne à 10m³ errichtet. Zusätzlich wird dadurch verhindert, dass Regenwasser unkontrolliert von den Dachflächen abfließt, wodurch Schäden an umliegenden Alt und Neubauten entstehen können.

Zusammenfassung

Aktivitäten:

  • Bau und Ausstattung von 3 Klassenräumen
  • Installation einer Regenwasserzisterne à 10 m³

Ziele:

  • Verbesserung der Lernbedingungen
  • Verbesserung der hygienischen Situation
  • Verbesserung der Wasserversorgung der Schule

Fördervolumen:42.558 Euro

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