Gorwe (2020)

Bau von vier Klassenräumen und zwei Zisternen

Standort:

Gorwe (Ruanda/Afrika)

Projektpartner vor Ort: Partnerschaft Rheinland-Pfalz/Ruanda e.V.

Hintergrund:

Der derzeitige Zustand der meisten ländlichen Schulen in Ruanda ist sehr schlecht.

Entweder fehlt es an Klassenräumen für die ständig wachsende Anzahl an Kindern, so dass die Klassenzimmer sehr überfüllt sind und die Kinder teilweise draußen unter Bäumen lernen müssen.

Oder die bestehenden Gebäude sind so marode, dass Einsturzgefahr besteht. Sie bestehen meist aus gebrannten Ziegeln und Holzträgern für das Wellblech-Dach. Aufgrund kleiner Fenster fällt kaum Licht in die Räume.

Die Dächer sind oft undicht, so dass die Schüler bei Regen nass werden. Und manchmal werden auch bei Sturm ganze Dächer abgedeckt.

Die sanitären Verhältnisse sind oft unzumutbar. Fehlende Waschgelegenheiten und Toiletten sind keine Seltenheit.

Die Groupe Scolaire Gorwe befindet sich im Mata Sektor, Nyaruguru Distrikt in der Süd Provinz von Ruanda. Sie liegt etwa eine Stunde Autofahrt von der Stadt Butare entfernt und ist über eine gute Straße zu erreichen.

Die Schule wird derzeit von 748 Schülerinnen und Schülern besucht (388 Mädchen und 360 Jungen). Der Unterricht wird von 12 Lehrkräften durchgeführt.

Die Schule besteht aus vier Blöcken mit 12 Klassenzimmern. Obwohl die vorhandenen 12 Klassenräume noch in gutem Zustand sind, da sie bis 2015 gebaut wurden, reicht der Platz nicht aus. Die Kapazität der Schule ist durch den Mangel an Klassenräumen sehr limitiert. 

Mit der Einführung des „Einschichtbetriebs“ wird die Auslastung über 60 Schülerinnen und Schüler pro Klasse betragen. In einem solchen Lernumfeld ist sinnvoller Unterricht nicht möglich. Für die Vorschulklasse sind die Lernbedingungen besonders schlecht, da sie keinen Raum haben. Ihr Unterricht findet auf einem offenen Platz statt.

Angesichts der steigenden Schülerzahlen und der ständigen Nachfrage nach qualitativ hochwertiger Bildung ist es dringend notwendig, die lokale Schulinfrastruktur zu stärken. Abgesehen von den fehlenden Unterrichtsräumen verfügt die Schule über keine Grundversorgung mit Nutzwasser.

Einige Räume der Schule erfüllen außerdem nicht die geforderten Baunormen für Schulen und es gibt keine Regenwasserzisternen. Durch den vielen Regen kann dies schnell zu Erosion und Schäden an den umliegenden Gebäuden führen.

Projektmaßnahmen:

Die Unterrichtssituation an der Schule kann durch den Bau von vier Klassenzimmern und deren Ausstattung mit Mobiliar deutlich verbessert werden. Durch die steigende Anzahl an Klassenzimmern kann die Schule mehr Schulkinder aus der Umgebung aufnehmen. Die Gemeinde wird das Grundstück für den Erweiterungsbau zur Verfügung stellen.

Um die Grundversorgung der Groupe Scolaire Gorwe mit Wasser zum Kochen und Reinigen sicherzustellen, werden zwei Zisternen à 10m³ errichtet. Damit wird auch verhindert, dass unkontrolliert Regenwasser von den Dachflächen fließt und die umliegenden Alt- und Neubauten beschädigt werden.

Aktivitäten des Projekts:

- Bau und Ausstattung von 4 Klassenräumen

- Installation von 2 Regenwasserzisternen à 10 m³

Ziele des Projekts:

- Verbesserung der Unterrichtsbedingungen

- Verbesserung der hygienischen Situation

- Verbesserung der Wasserversorgung der Schule

Fördervolumen: 55.594 Euro

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