Gbondjoko (2021)

Bau von drei Klassenräumen, einem Büro, einem Lagerraum sowie Toiletten

Standort:

Gbondjoko (Benin/Afrika)

Projektpartner vor Ort: Bildungswerk Westafrika e.V.

Hintergrund:

Gbodjoko ist ein Ort in der Gemeinde Abomey-Calavi im Regierungsbezirk Zinvié. Die Gemeinde Abomey-Calavi liegt im Departement Atlantique im südlichen Benin. Der Regierungsbezirk Zinvié zählt ungefähr 63.000 Einwohner. In Gbodjoko gibt es heute etwa 3.000 Einwohner, darunter etwa 1.500 Kinder und Jugendliche. Die Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft, vom kleinem Handwerk und Kleinhandel. Einige Menschen pendeln in die Stadt Calavi, um dort ihren Unterhalt zu verdienen.

Die öffentliche Grundschule von Gbodjoko wurde 1999 gegründet. 2012 hatte die Schülerzahl so stark zugenommen, dass eine Spaltung in zwei Gruppen vorgenommen werden musste. In Gruppe A werden 410 Kinder unterrichtet, in der Gruppe B 319, davon sind 172 Mädchen. Es gibt somit 12 Klassen, bestehend aus 6 Jahrgängen x 2 Gruppen.

Die Gruppe A wird in zwei neueren Gebäuden, bestehend aus drei und zwei Klassenräumen unterrichtet.

Für die Gruppe B stehen zwei Gebäude zur Verfügung, eins aus Verschalbrettern mit ursprünglich drei Klassenräumen. Dieses Gebäude ist schon sehr baufällig und wird zudem langsam von Termiten zerfressen.  Heute kann nur noch ein Klassenraum genutzt werden und das Gebäude könnte in den kommenden Jahren komplett zusammenfallen. Dann gibt es für die Gruppe B ein weiteres Gebäude aus Lehmziegeln, mit drei Klassenräumen und einem Büro, das ebenfalls in einem schlechten Zustand ist. Der Gruppe B hat somit nur vier und zudem sehr baufällige Klassenräume.

Abgesehen davon stehen der gesamten Schülerschaft nur vier Toiletten zur Verfügung.

Projektmaßnahmen:

Als erste Priorität und dringendster Bedarf soll ein neues Gebäude mit drei Klassenräumen, einem Büro und einem Lagerraum gebaut werden. Das Gebäude wird mit Schränken für das Unterrichtsmaterial ausgestattet. Außerdem wird ein Toilettenblock mit acht Kabinen gebaut.

Die Grundschule ist eine staatlich registrierte Schule. Die Regierung bezahlt die Lehrer.

Der Betrieb der Schule sowie die Beschaffung von Schulmöbeln und Ausführung von Reparaturen ist Aufgabe der Gemeinde.

Die Projektkosten betragen insgesamt 43.000 Euro inkl. der Beteiligung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Fördervolumen: 12.000 Euro 

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