Congo-Nil (2021)

Bau von vier Klassenräumen und einer Zisterne

Standort:

Congo-Nil (Ruanda/Afrika)

Projektpartner vor Ort: Partnerschaft Rheinland-Pfalz/Ruanda e.V.

Hintergrund

Der derzeitige Zustand der meist ländlichen Schulen in Ruanda ist sehr schlecht.

Entweder fehlt es an Klassenräumen für die ständig wachsende Anzahl an Kindern, so dass die Klassenzimmer sehr überfüllt sind und die Kinder teilweise draußen unter Bäumen lernen müssen.

Oder die bestehenden Gebäude sind so marode, dass Einsturzgefahr besteht. Sie bestehen meist aus gebrannten Ziegeln, Holzträgern und Wellblechdächern. Die Dächer sind oft undicht, so dass die Schüler bei Regen nass werden und der Untereicht dann ausfallen muss. Aufgrund kleiner Fenster fällt kaum Licht und frische Luft in die Klassenräume.

Die sanitären Zustände sind oft unzumutbar. Fehlende Toiletten und Waschgelegenheiten sind keine Seltenheit.

Die Groupe Scolaire Congo-Nil befindet sich in der Provinz West, Bezirk Rutsiro, Sektor Gihango. Die Fahrt dauert etwa 4 Stunden von Kigali über die Straße nach Karongi - Rubavu. Der letzte Kilometer führt über eine gut befahrbare Schotterstraße direkt zur Schule.

Die Schule wurde 1964 von der katholischen Kirche, Diözese Nyundo, gegründet. Sie ist somit in privater Trägerschaft, aber vom Staat anerkannt. Derzeit besuchen 1.560 Schüler die Groupe Scolaire Congo-Nil. 483 dieser Schüler kommen aus armen Familienverhältnissen in dieser bergigen Region. Die Klassen werden von 40 Lehrern einschließlich des Schulleiters unterrichtet.

Die Groupe Scolaire Congo-Nil verfügt an sich derzeit nur über 22 Klassenräume für die gesamte Schülerschaft von 1.560 Personen. Und nur sieben Klassenzimmer davon sind in gutem Zustand. Der Rest der Klassenräume ist sehr alt, vor allem der Block mit vier Klassenzimmern, der teilweise aus Lehmziegeln und teilweise aus gebrannten Ziegeln gebaut wurde, bietet keine adäquate Lernumgebung und sollte wegen seines desolaten und baufälligen Zustands abgerissen werden. Die Fenster sind klein und bieten nicht genug Helligkeit und Belüftung, das Dach ist nicht stabil und bei Regen undicht. Die Ziegel der Wände sind mit Lehm-Mörtel verfugt, der abbröckelt. Der Fußboden in den Klassenzimmern ist kaputt. Der Zustand des Gebäudes stellt eine akute Gefahr für die Kinder dar. 

Darüber hinaus ist das Mobiliar unzureichend oder beschädigt. Vor allem die Tische sind im Verhältnis zur Anzahl der Schüler nicht ausreichend.

Projektmaßnahmen:

Der Bau von vier Klassenraumen mit entsprechender Ausstattung mit Möbeln kann die Qualität des Unterrichts an der Schule deutlich verbessern. Es wird der Schule auch helfen, weitere Schüler aufzunehmen, die sonst sehr weite Wege auf sich nehmen müssen, um andere Schulen zu besuchen. Da das für die Erweiterung vorgeschlagene Land derzeit schon als Spielplatz genutzt wird, werden die Terrassierungsarbeiten einfacher sein.

Um die Wasserversorgung der Groupe Scolaire Congo-Nil zu verbessern, werden zwei 10m³-Zisternen installiert. Diese Zisternen werden zur besseren Hygiene an der Schule beitragen. Sie werden auch verhindern, dass Regenwasser unkontrolliert abfließt und so Erosionsschäden verursacht.

Fördervolumen: 51.374 Euro

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