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Las Vegas (USA), Tag 109 & 110, 29. & 30. Juni 2010

Glamour & Glitzer: Hotelpaläste & Shows der Superlative

30.06.2010

Ein Nachmittag bei Madame Tussauds

tl_files/fah/galleries/3. Etappe Australien-Asien-Kanada-Westkueste USA/234_Tag109-110_Las Vegas-Eingangshalle Venetian Hotel.jpg„Wie glücklich bin ich? Das ist für uns die wichtigste Frage im Leben. Für einen Indianer hängt der Erfolg nicht davon ab, wie viel er verdient oder welche gesellschaftliche Stellung er einnimmt, sondern einzig und allein davon, wie glücklich er ist.“ (Beryl Blue Spruce, Pueblo-Indianerin)

Las Vegas hat sich verändert – schneller, höher, bombastischer. Neun Jahre sind seit meinem letzten Besuch vergangen. In der Zwischenzeit wurden viele neue Hotels aus dtl_files/fah/galleries/3. Etappe 
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Vegas-Markusplatz Hotel Venetian von aussen.jpgem Boden gestampft und jede Menge neue Shows sind hinzugekommen. Insgesamt 601 Attraktionen werden hier täglich angeboten! Pro Tag sind über 120.000 Touristen in der Stadt – ein Wahnsinnsmarkt.

Arnim schaut sich Las Vegas heute zu Fuß und per Bus an und ich begebe mich auf eine Hoteltour. Es geht zu den Häusern, die mir bisher am besten gefallen haben: Bellagio, Caesars Palace und das Golden Nugget, ein Hotel der vergangenen guten alten Zeit hier in Nevada. Das wohl beste Haus am Platz ist das Wynn, es ist neu und spektakulär. Mein persönlicher Favorit ist und bleibt jedoch das Venetian. Es steht als Sinnbild für das neue Las Vegas am Strip, während in Downtown eine angenehme Ruhe herrscht. Dieser Gegensatz aus Hektik, Neugier und Menschenmassen spiegelt sich auch in der Belegung der Kasinos wieder. Mit über tausend belegten Spieltischen und Geräten platzt die Glücksspielwelt im Venitian fast aus allen Nähten und in der Main-Street sind die Plätze nur halb besetzt. Zwischendurch telefoniere ich mit Siegfried. Er ist leider nicht in Las Vegas bei Roy, sondern geschäftlich unterwegs. Wir verabreden uns fürs nächste Jahr.

Nachmittags brennt noch immer die Sonne, es ist heiß und das Quecksilber ist auf über 44 Grad geklettert. Ich staune, dass sämtliche Gäste, bestimmt 1.000, an den drei Pools unseres Hotels in der prallen Sonne liegen. Es gibt allerdings auch nur wenige Schattenplätze.

Im Hotel Venetian befindet sich auch eine Dependance von Madame Tussauds. Internationale Stars und Sternchen des Musik- und TV-Geschäfts sowie Akteure des tl_files/fah/galleries/3. Etappe 
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Meutsch mit Tiger Woods im Madame Tussauds.jpgaktuellen und historischen Zeitgeschehens sind im Wachsfigurenkabinett zu bewundern. Außerdem kann man schauerliche Szenen aus dem Blockbuster „Scream“ mit echten Darstellern erleben. Als Zuschauer sind wir mittendrin und so dauert es nicht lange, bis Arnim und mir der erste kräftige Schreck in die Knochen fährt. Die Kunst des Wachsmodellierens erlernte die Französin Marie Tussaud von ihrem Onkel, der Arzt und Künstler war. In den Wirren der Französischen Revolution wurde die Dame jedoch in Paris inhaftiert und man machte sich ihr Talent zu Nutze, um Totenmasken prominenter Guillotine-Opfer anzufertigen. Auch wieder so eine Gänsehautgeschichte.

Am Abend besuchen Arnim und ich die Cirque du Soleil-Show „KA“ im MGM Grand Hotel. Es htl_files/fah/galleries/3. Etappe 
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 USA/243_Tag109-110_Las Vegas-The Palazzo.jpgandelt sich um die Geschichte eines Prinzen und einer Prinzessin, die von bösen Kreaturen entführt werden. Es gibt viele wunderschöne Szenen mit toller Akrobatik, beeindruckenden Bildern und Musik, die unter die Haut geht. Insgesamt eine sehr gelungene Mischung aus Kunst, Tanztheater und Zirkus mit einem genialen Bühnenbild, das sich ständig wandelt. Mal erlebt man einen Sturm samt Schiffsuntergang eines 40-Meter-Schiffs, dann befindet man sich plötzlich nah den Sternen und wird daraufhin gefühlsmäßig wieder unter Wasser gezogen. Die monumentale Bühne und Technik sind absolut beeindruckend. Highlight der Show ist der letzte Kampf, den man als Zuschauer von oben betrachtet, da sich die Bühne komplett senkrecht 20 bis 30 Meter hochstellt. Alle Akteure werden dabei durch Seile gehalten, die sich in Sekundenschnelle bewegen. Unglaublich, was Cirque du Soleil hier bietet, eine der besten und zugleich teuersten Shows aller Zeiten. Das Wort „Show“ bekommt hier eine völlig neue Bedeutung. Ich bin restlos begeistert und vollkommen überwältigt.

Morgen früh fliegen wir über den Hoover-Staudamm und den Grand Canyon ins Monument Valley, Drehort vieler berühmter Western. Ich denke noch mit Schrecken an den Flug von vor 17 Jahren, als ich hier mit meiner Familie und einem US-Piloten mit seiner Cessna 172 entlang geflogen bin. Wir mussten im Valley landen, weil mir durch die Thermik ganz elend war. Heute bin ich selbst Pilot und kann das besser ab. Gegen Abend werden wir nahe der mexikanischen Grenze in San Diego landen.

Alle Bilder des Blogs habe ich für Sie zusätzlich im Album zur dritten Etappe in der FLY & HELP-Bildergalerie hinterlegt.

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Stief-Praesident Barack Obama und Reiner Meutsch bei Madame 
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