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thiopien2017 Reiner Meutsch mit Kindern klein

Schuleinweihungen in Äthiopien und Ruanda

06.06.2017: Reiner Meutsch weiht gemeinsam mit einer Delegationsgruppe je zwei Schulen in Äthiopien und Ruanda ein.


Das ist die offizielle Pressemitteilung zum Thema:

Reiner Meutsch schenkt Kindern in Äthiopien Hoffnung
Einweihung zwei neuer FLY & HELP-Schulen auf 3.300 Metern Höhe

Kroppach, 06. Juni 2017 –Reiner Meutsch, Gründer der Stiftung FLY & HELP, reiste mit einer Delegation nach Äthiopien und weihte dort zwei Schulen ein. Er war erschüttert von der Armut und Hungersnot im Land und sehr bewegt, wie herzlich und freundlich die Menschen ihn dennoch dort empfangen haben.

Reiner Meutsch reist durch viele Länder, um die Schulprojekte seiner Stiftung FLY & HELP auszuwählen, die Bauarbeiten zu kontrollieren oder die fertigen Schulen einzuweihen. So machte er sich nun gemeinsam mit einer Delegation auf den Weg nach Äthiopien.

Aber obwohl er schon viel Armut auf der Welt gesehen hat, hat ihn die aktuelle Lage in Äthiopien doch geschockt. Äthiopien ist der bevölkerungsreichste Binnenstaat der Welt und zählt auch zu den ärmsten Ländern dieser Erde. Ca. 50% der Bevölkerung sind unterernährt. Kinderarbeit ist weit verbreitet und in den großen Städten leben mehrere Hunderttausend Straßenkinder.

Durch die schlimme Trockenzeit der letzten Monate hat sich die Lage vor Ort noch verschärft. In Äthiopien leiden 5,6 Millionen Menschen akut an Hunger. Der Projektpartner von FLY & HELP vor Ort – die Welthungerhilfe – kümmert sich seit Monaten intensiv darum, die Hungersnot zu bekämpfen.

Die Reiner Meutsch Stiftung FLY & HELP hat insgesamt bereits fünf Schulen in Äthiopien gebaut, wovon zwei Schulen während der Reise eingeweiht wurden.

Die Gruppe wurde von vielen hunderten Kindern und deren Eltern sehr freudig an den Schulen empfangen, die im Hochland auf ca. 3.300 Metern Höhe liegen. Obwohl die Menschen dort nichts besitzen, ist die enorme Herzlichkeit und Gastfreundschaft bewegend.

„Ich fragte interessiert, warum in der Schule in Filla mitten im Klassenraum eine Ziege steht. Der Lehrer erklärte mir, dass das Kind nachts immer bei der Ziege im Stall schläft und die Ziege das Kind deshalb auch tagsüber nie alleine lassen würde.“, erzählt Stiftungsgründer Reiner Meutsch.

Das Haupt-Fortbewegungsmittel im äthiopischen Hochland sind Esel. Manche Kinder kommen zu dritt auf einem Esel zur Schule geritten, weil der Fußweg sonst zu weit wäre.

Die Gruppe nimmt viele Eindrücke mit nach Hause und die Gewissheit, dass durch den Bau dieser Schulen viele weitere hundert Kinder eine bessere Zukunft haben werden. Reiner Meutsch selbst reist von Äthiopien aus weiter nach Ruanda, um dort weitere Schulprojekte zu besuchen.


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